Beschreibung:

Dosen- oder Nassfutter (75-80% Feuchtigkeit) gibt es in der Regel in drei Standardgrößen 100 g, 200 g und 400 g. Weitere bekannte Größen sind 85 g Döschen und rund 150 g Dosen. Es ist auch von einigen Herstellern in Folienbeutelform oder in Aluschälchen erhältlich. 

Vorteile:

Katzenbesitzer und Tierärzte welche eine Ernährungsweise empfehlen, die weitgehend oder vollständig aus der 
Dosenfutter, hausgemachtem oder Rohfutter bestehen, zu füttern, weisen auf den höheren Wassergehalt dieser Futterarten hin und die verstärkte Gesamtwasseraufnahme und somit wichtigem Nutzen für die Gesundheit im Vergleich zu einem Trockenfutter hin. Weichfutter enthält in der Regel auch deutlich weniger Getreide und andere pflanzliche Kohlenhydrate.

Nachteile:

Viele Futtersorten werden mit Fisch hergestellt, jedoch kann der übermäßige Verzehr von Fisch (welcher ein hohes Maß an ungesättigten Fettsäuren enthält) zu Steatitis (yellow fat disease) führen. Im Vergleich zu Trockenfutter, wird von Dosenfutter angenommen, dass es bei diversen Krankheiten entweder hilft oder das Risiko daran zu erkranken reduziert, z.B. bei Harnwegserkrankungen, Diabetes, chronischem Nierenversagen, Verstopfung und Adipositas. 
 

Worauf ist zu achten:

Dosenfutter, das man wieder verschließt, könnten bei der Entwicklung der Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) bei Katzen eine Rolle spielen. Dies kann darauf zurückzuführen sein, Bisphenol A, welches in der Beschichtung von Dosen verwendet wird, nach dem Kontakt mir Luft teilweise in das Futter übergeht; daher wird vorgeschlagen, Reste von Nassfutter lagern zur Vermeidung von Kontaminationen in wiederverwendbaren Behältern im Kühlschrank aufzubewahren. 
Bitte beachte auch, dass Nassfutter nicht frisch aus dem Kühlschrank gefüttert werden sollte, da dies zu Verdauungsschwierigkeiten führen kann.